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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Den poetischen Reichtum und die fabulierfreudige Phantasie, mit denen der Maler Chagall bezaubert, besitzt auch der Dichter Chagall. Seine Autobiographie, die er während des Ersten Weltkrieges in Russland begann, schildert mit der gleichen Freude am Erzählen die Welt der fliegenden Liebespaare, des Großvaters auf dem Dach, der Popen und Musikanten. In seiner Erzählung Mein Leben ersteht auch das Russland des zusammenbrechenden Zarentums, in das Chagall 1914 nach seinem ersten längeren Frankreichaufenthalt zurückkehte. Die Bedrohung der jüdischen Gemeinde in Witebsk durch antisemitische Attacken und Progrome wird ebenfalls in Bildern und Texten gegenwärtig.
Wir erinnern mit Bildern und Texten Chagalls an seine lebenslange Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt Witebsk, an die biblischen und chassidischen Wuzeln seiner Kunst. Und Chagalls Liebe zur Musik findet ihren „Nachklang“ in der musikalischen Begleitung dieses Abends.
Vorgestellt von Ingrid Schmidt und Gottfried Eberle:
Freitag, dem 21. März 2003, 19.00 Uhr
im Kontakte-Domizil, Feurigstr. 19, 10827 Berlin
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