Direkt zum Navigationsmenü.
KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Ausstellungseröffnung
Samstag, 24. November 2001, 18 Uhr
Pauluskirche Berlin-Zehlendorf
Kirchstrasse 6 (Potsdamer Str./Teltower Damm, S-Bhf. Zehlendorf)
KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. realisiert mit wechselnden Partnern Wanderausstellungen, die Schicksale von ukrainischen NS-Zwangsarbeitern dokumentieren. Die bisherigen Stationen waren das Berliner Rathaus, die St. Marienkirche am Alexanderplatz und das Haus der Kirche in Charlottenburg.
Die Ausstellung in der Pauluskirche dokumentiert die Forschungsergebnisse einer Arbeitsgruppe der Evangelischen Kirche über NS-Zwangsarbeit in Berliner kirchlichen Einrichtungen. Im Mittelpunkt des von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. gestalteten Ausstellungsbereichs sind die Portraits und Biographien jener ukrainischen Zwangsarbeiter/innen, die vom Verein Zuwendungen erhielten.
Beide Ausstellungspartner werden auch künftig Geld sammeln für NS-Opfer in der Ukraine, die von offizieller Seite keine Zuwendungen erhalten werden: es fehlen trotz erwiesener Zwangsarbeit in Deutschland die amtlich anerkannten Dokumente.
Zur Ausstellungseröffnung wird ein Scheck von Schülern einer Waldorf-Schule in Reinickendorf überreicht: Unter der Bezeichnung „missing link“ hatten Schüler, Eltern und Lehrer Geld für NS-Zwangsarbeiter gesammelt. Die Spenden wurden im Frühjahr 2001 der deutschen Wirtschaft angeboten mit der Massgabe, das Geld umgehend an Zwangsarbeiter auszuzahlen. Der Vertreter der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft verweigerte die Annahme.
Und nun wird dem Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. von den Schülern mit der gleichen Massgabe der Scheck – es ist eine beachtliche Summe – überreicht. Im Dezember wird die Vertreterin des Vereins, Frau Marina Schubarth, diese und weitere Spenden bei Hausbesuchen ehemaligen Zwangsarbeiter/innen in der Ukraine übergeben.
Am Sonntag, dem 25. November 2001, 18 Uhr, findet in der Pauluskirche ein Benefizkonzert der Berliner Bachgesellschaft statt:
Die Paukenmesse von Haydn
Leitung: Cornelius Häußermann
Der Erlös kommt zu gleichen Teilen jenen NS-Opfern in der Ukraine zugute, die von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg und dem Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. betreut werden.
![]()
Zurück zum Seitenanfang.