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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Gelebte Demokratie

Schüler-Lehrer-Austausch zwischen Berlin-Brandenburg und Moskau

Mit der „Perestrojka“ sollte einst die Sowjetunion zu einem demokratischen Rechtsstaat und zu einer demokratischen Gesellschaft umgestaltet werden. Viele Hoffnungen von damals blieben trotz formaldemokratischer Transformation des Staates uneingelöst.

Dennoch, die „Perestrojka“ war nicht folgenlos. Sie hat Inseln der gelebten Demokratie hervorgebracht, die Leitbilder für die Zukunft auch der westlichen Gesellschaften sein können.

Das erfuhren Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler aus neun Berliner und Brandenburger Schulen, die im April 1999 nach Moskau kamen und dort acht Tage am Leben der „Schule der Selbstbestimmung“ teilnahmen. Der deutsche Projektträger war KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V., der bei diesem Vorhaben mit den Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule Brandenburg e.V. zusammenarbeitete.

Der Begegnung im April in Moskau folgte die Einladung nach Berlin, wieder in der Verantwortung von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. Im November 1999 kam Alexander N. Tubelskij mit sieben Kolleginnen und Kollegen sowie neun Schülerinnen und Schülern aus der Schule der Selbstbestimmung zu Hospitationen an vier Berliner Schulen und einem abschließenden Seminar.

Die Gäste aus Moskau waren beeindruckt von der ruhigen Atmosphäre im Unterricht und dem freundlichen Umgang der Lehrer mit den Schülern, sowie von dem weitgehend konfliktfreien Zusammenleben von Schülern unterschiedlicher Nationalitäten und von der Integration von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Entwicklungsabweichungen.

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