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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Ein Bericht von Sabrina H. und Carolin A. (Auszug).
Am 12. Mai 2001 sind wir mit der Gruppe nach Auschwitz gefahren, um uns dort mit unserer russischen Partnerschule zu treffen und eine Woche zusammen zu verbringen. Wir beschäftigten uns mit dem Thema „Auschwitz“ und wollten uns auch am Mittwoch Auschwitz ansehen. Da wir aber an diesem Tag im Bett bleiben mussten, weil wir krank waren, konnten wir leider nicht mit! Aber am nächsten Tag sollte es in das KZ Birkenau gehen, das nicht weit von Auschwitz entfernt ist.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, trafen wir uns alle und fuhren mit dem Bus nach Birkenau. Als wir dort ankamen, gingen wir mit gemischten Gefühlen zum Haupttor, wo wir auch die erste schreckliche Begegnung mit diesen Gleisen machten. Diese Gleise, wo Tausende von Juden ihr Schicksal erwartete und sie in eine Ungewisse „Zukunft“ brachte.
Wir hörten uns die Führung des älteren Mannes an, der uns alles schilderte und dem wir auch Fragen stellen konnten.

Blick in das Kondolenzbuch von Auschwitz.
Während der Führung plagten uns die Gedanken, wie es damals war und uns schössen die Bilder von Dokumentationen und aus Büchern in den Kopf, wo zu sehen war, wie die Menschen „lebten“ und wie sie ihr Leid und ihre Qualen hinnehmen mussten.
An jeder Baracke, an der wir vorbei kamen, war es ein eigenartiges Gefühl. Denn dort gab es etwas, was heute vernichtet ist und was man sich sicherlich nicht vorstellen kann, aber es war da. Der Teil unserer Geschichte, den wir nicht nachvollziehen können, aber begreifen müssen!
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