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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Im Jahr 2000 initiierte Marina Schubarth, die selbst aus der Ukraine stammt, das Projekt „Soforthilfe für notleidende NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der Ukraine“. Der Begriff „Soforthilfe“ bezog sich kritisch auf den zeitraubenden Prozess, der den ersten Auszahlungen öffentlicher Gelder und den Zuwendungen der deutschen Wirtschaft vorausging.
Seit 2001 organisierte KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. zahlreiche, persönliche Begegnungen fördernde Begegnungs- und Seminarreisen in die Ukraine und nach Russland. Wir wissen deshalb: Viele ehemalige NS-Zwangsarbeiter leben heute unter ärmsten Verhältnissen und sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen.

Bei einem KOHTAKTbI-Besuch im Dorf Dzenzhelivka (Ukraine)
Foto: Gabi Kiess
Wir bauten partnerschaftliche Beziehungen zu NS-Opferverbänden und lokalen Selbsthilfegruppen auf. Seither haben Marina Schubarth und andere Vereinsmitarbeiter bei zahlreichen Reisen überwiegend in die Ukraine viele hundert ehemalige NS-Zwangsarbeiter besucht.
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