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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Herr Markarjian aus Gjumi ist einer der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen in Armenien, die vergeblich auf eine offizielle Zuwendung aus Deutschland warten. Unsere armenische Partnerorganisation, der „Verband der rehabilitierten Gefangenen des Zweiten Weltkrieges“, ist die einzige Selbsthilfegruppe ehemaliger Kriegsgefangener in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Im August 2003 konnte dort eine erste Spende von 10.000 an die bedürftigsten Mitglieder des Verbandes überreicht werden.
Die Bundesregierung verweigert den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen jede finanzielle Unterstützung. Das juristische Argument, dass ihre Heranziehung zur Zwangsarbeit nach den Regeln des Völkerrecht zulässig war und ihnen deswegen keine Kompensationsleistungen zustünden, ist falsch. Denn sowjetische Kriegsgefangene der Deutschen Wehrmacht wurden unter Missachtung aller Bestimmungen des Kriegvölkerrechts behandelt. Sie sind nach den europäischen Juden die zweitgrößte Opfergruppe der Nazis.
Millionen wurden aus rassischen und ideologischen Gründen ermordet, die meisten kamen durch Hunger, Kälte und Seuchen ums Leben. Als Zwangsarbeiter wurden viele von ihnen bis zum Tode ausgebeutet. Als NS-Opfer werden die noch Lebenden weder in Deutschland noch in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion weder anerkannt noch begünstigt.
Kennwort „Kriegsgefangene“
Spenden werden direkt an notleidende ehemalige sowjetische Kriegsgefangene übergeben, deren Biographien uns vorliegen.
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