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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
„Ich werde es nie vergessen“. Briefe sowjetischer Kriegsgefangener, 2004–2006. Berlin: Ch. Links Verlag 2006, 272 S.
„Ich habe Ihnen nur einen kurzen Bericht geschrieben, aber dabei mein Herz geöffnet. Ich habe den Wunsch, dass Sie Ihre Jugend in Freundschaft zu uns erziehen.“ (S. 71) Diese Worte von Sergej Poltawtschenko, einem der Autoren des Buches, könnten als Epigraph zu der Briefsammlung dienen – Briefen ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener, gerichtet an das Land des früheren Feindes. Die besprochenen Quellen sind in ihrer Gesamtheit ein Maßstab der bitteren Wahrheit und des traurigen Gedenkens an Untergang und Qualen von Millionen Menschen, an die Gleichgültigkeit der Machthaber gegenüber denjenigen, die den Sieg über den Faschismus mit Leiden errungen haben. Wir haben keine abstrakten Opfer vor uns, sondern alte, kranke, vom eigenen Land verstoßene Menschen, die ihre Erinnerungen und ihre Tapferkeit jahrzehntelang getragen haben.
Der Nürnberger Prozess gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher verurteilte unwiderruflich das Verhalten gegenüber den sowjetischen Kriegsgefangenen als „besonders unmenschlich“, als „Ergebnis eines systematischen Mordplanes“. Von 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen in deutscher Hand starben bis zum Ende des Krieges 3,3 Millionen, das sind 57,9 % 1941 nahm die deutsche Wehrmacht 3,4 Millionen Rotarmisten und Kommandeure gefangen. Bis zum Januar 1942 fielen 2 Millionen von ihnen Erschießungen, Seuchen, Hunger und Kälte zum Opfer. (Streit, S. 11–12.)
Aber auch die überlebenden Kriegsgefangenen, die in die Heimat zurückkehrten, erwartete ein tragisches Schicksal. Der Befehl Nr. 270 des Stabs des Oberkommandos der Roten Armee erklärte die Angehörigen der Roten Armee, die in die Hand des Feindes gefallen waren, zu Verrätern, und ihre Familien wurden verfolgt. (Polian, S. 36.) Auch nach dem Ende des Krieges hörten ihre Leiden nicht auf.
Die schändliche Diskriminierung der ehemaligen Gefangenen dauerte jahrzehntelang. Erst im Juni 1956 erschien ein gemeinsamer Beschluss des ZK der KPdSU und des Ministerrats der UdSSR, der die Kriegsgefangenen als Kriegsteilnehmer anerkannte. Im Januar 1995 gab der Präsident der Russischen Föderation einen Erlass heraus, der die ehemaligen Kriegsgefangenen wieder in ihre Rechte einsetzte und ihre Behandlung als politische Repressalien bezeichnete. (Polian, S. 40, 41.) Es ist schon eine tragisch absurde Situation, dass die Machthaber der UdSSR und dann der Russischen Föderation Abertausende treuer Söhne des Vaterlandes rehabilitierten, die keinerlei Verbrechen begangen hatten. Der Erlass forderte, Finanzierungsquellen für die Auszahlung von Kompensationen an die ehemaligen Kriegsgefangenen ausfindig zu machen. Aber dieser Beschluss wurde nicht erfüllt. Die Beamten meinten, damit solle man sich nicht in Moskau, sondern in Berlin befassen.
1999 wurde in Deutschland der Fonds „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gegründet. Ein Jahr später begannen die Staatsorgane der BRD mit Auszahlungen an ehemalige KZ– und Ghetto–Häftlinge und an Ostarbeiter. Die ehemaligen Kriegsgefangenen erschienen nicht auf der Liste. Eine hohe deutsche Gerichtsinstanz sagte: „Kriegsgefangenschaft begründet keine Leistungsberechtigung.“ Der Kreis der Gleichgültigkeit schloss sich.
Was spielte hier die Hauptrolle – das Beharren im kalten Krieg, die Habgier bekannter deutscher Firmen, die Kasuistik deutscher Juristen, die Indifferenz der russischen Diplomaten, die mit den deutschen Stellen verhandelten? Die sowjetischen Kriegsgefangenen waren durch die Hölle gegangen, sie waren Opfer zweier totalitärer Diktaturen und zweier Demokratien.
Ein deutscher Verein bemühte sich, die historische Ungerechtigkeit zu korrigieren. In seinem Namen sind lateinische und kyrillische Buchstaben zusammengefügt: KONTAKTE-KOHTAKTbI. Seine Gründer sind Intellektuelle, die für eine aktive Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland eintreten. Zu ihnen gehören der Maler Eberhard Radczuweit, die Historiker Klaus Meyer und Peter Jahn, der evangelische Pastor Manfred Richter. Das Wirken des Vereins ist organischer Bestandteil der Bewegung für eine alternative, nichtstaatliche Hilfe für die Opfer des „Dritten Reiches“ in der deutschen Gesellschaft. In der Satzung des Vereins steht, dass er „zur Stärkung der Toleranz in den Beziehungen zwischen den Völkern, zur Erziehung im Geiste von Demokratie und gegenseitigem Verständnis“ beiträgt.
Unter den leitenden Persönlichkeiten von „Kontakte“ ist Hilde Schramm. Das Thema ihrer Dissertation war die Erziehung, im Abgeordnetenhaus von Berlin vertrat sie die Partei der Grünen und war Vizepräsidentin des Hauses. Aber für die Deutschen ist Frau Schramm vor allem eine Tochter des Nazikriegsverbrechers Albert Speer und muss die Sünden der Anhänger des Naziregimes ausbaden.[1] Namentlich auf ihre Initiative begann der Verein 2004 in ganz Deutschland Spenden für überlebende sowjetische Kriegsgefangene zu sammeln. Sie selber spendete dafür ihren Moses–Mendelssohn–Preis. Der Verein rief die Bürger der BRD auf, ein Tageseinkommen zu überweisen. Zur Solidarität riefen ehemalige deutsche Soldaten auf, die in sowjetischer Kriegsgefangenschaft waren. Das war ein Akt von Zivilcourage.
Tausende ehemalige sowjetische Kriegsgefangene – Bürger Russlands, der Ukraine, von Belarus und Armenien – erhielten Zuwendungen von je 300 Euro. Nach deutschem Maßstab ist das eine sehr geringe Summe, doch sie kam alten, kranken Menschen in harten Lebensbedingungen zugute. Die Leiter des Vereins „Kontakte“ baten sie, von sich selber, von den Leiden der Gefangenschaft und von ihrem jetzigen Leben zu berichten. In kurzer Zeit gingen mehrere Hundert Briefe ein. Der Band enthält davon nur wenige – 60 Briefe, die meisten aus Russland, die übrigen aus Belarus und der Ukraine.[2] Die Briefe kommen aus verschiedenen Regionen der UdSSR und unterscheiden sich sehr nach Stil und Umfang – von einer Heftseite bis zu viele Seiten langen Memoiren der vom Schicksal gebeutelten Veteranen. Ihre Geografie reicht von Brest bis Nowokusnezk, von Cherson bis Jaroslawl.
Selbstverständlich bringen die ehemaligen Gefangenen, wenn sie an Eberhard Radczuweit und Hilde Schramm schreiben, aufrichtig ihre Dankbarkeit für die materielle Hilfe von unbekannten Bürgern des früher feindlichen Landes zum Ausdruck. Doch die Hauptsache ist das Wahrnehmen einfacher menschlicher Aufmerksamkeit, die sie ihr ganzes Leben lang entbehrt hatten, von der Jugend bis zum Alter. Und – wovon sie nicht schweigen können: die nie heilenden Wunden der Scham für ihr eigenes Land.
Nikolai Kusmenko: „Ich dachte, es kann nicht wahr sein, dass es im fernen Deutschland Menschen gibt, die 60 Jahre nach Kriegsende Hilfe leisten wollen! So was ist nur mit Gottes Hilfe möglich.“ Iwan Sablozkij: „Während ich diesen Brief schreibe, kommt es mir vor, als ob ich all das, was ich erlebt habe, erneut erleben würde, den ganzen Schmerz, den Verlust von Verwandten und Bekannten, den Hunger und die Verwüstung.“ Nikolai Bondarew: „Ihre Erinnerung und das Mitgefühl mit Menschen wie mir sind sehr rührend.“ Wassili Schinkar: „Als ich den Brief von ‚Kontakte‘ erhielt, habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen und bin mit Tränen in den Augen in Erinnerungen an meine Jugend versunken.“ (S. 116, 171, 147, 166.) „Ich schäme mich für unsere Machthaber“, schreibt Dmitri Dmitrijenko, „wir haben ja diesen verdammten Krieg gewonnen, danach hart gearbeitet, und jetzt sind wir auf die Hilfe derer angewiesen, die wir besiegt haben.“ (S. 47.)
In jedem Brief gibt es herzzerreißende Zeugnisse des unmenschlichen Umgangs der Okkupanten mit den sowjetischen Gefangenen. Sergej Poltawtschenko, der im Juli 1941 verwundet in die Hand des Gegners fiel und im Lager Hammerstein war, bezeugt: von 20 000 Gefangenen waren im Frühjahr 1942 noch 200 am Leben. Boris Scheremet: „Das Lager war in einem dichten Wald untergebracht, einem Kiefernwald, wir kratzten mit einem Nagel die Rinde ab und ernährten uns so. Nach einiger zeit war so der ganze Wald weggegessen.“ Pjotr Didenko erinnert sich, dass 1944 im Kabelwerk der Firma Siemens, Berlin–Westend, 50 000 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter beschäftigt waren. Wenn das Werk bombardiert wurde, gingen die Arbeiter in den Luftschutzraum, die Gefangenen wurden in der Werkhalle eingesperrt. Und das prägte sich unauslöschlich in Maxim Tebenkos Gedächtnis ein: „Das erste Lager [war] ein mit Stacheldraht umzäuntes Gelände unter freiem Himmel … Manchmal wurde Getreide auf einem Lastwagen angeliefert und direkt auf dem Boden ausgekippt. Die hungrigen Gefangenen stürzten sich auf den Getreidehaufen, wobei einer auf den anderen trat. Jedes mal gab es viele Tote. Die deutsche Wachmannschaft ergötzte sich mit zynischem Gelächter an diesem schrecklichen Schauspiel.“ Aus dem Brief von Wladimir Margewskij: „Es gab Menschen und Kinder, die uns mit Steinen bewarfen, als wir wie Tiere vorgeführt wurden. Manche sind zu uns wie in den Zoo gekommen … “ Michail Leontjew: Die Deutschen „betrachteten uns als Untermenschen … und ließen uns hinter Stacheldraht, unter freiem Himmel verhungern. Bis heute ist mir unbegreiflich, wie sehr ein Mensch den anderen Menschen erniedrigen kann.“ Und Fjodor Solowjow drückt die gemeinsamen Gefühle und die gemeinsame Erinnerung aus: „ Wenn ich zurückblicke, kann ich mir selbst nicht vorstellen, dass ein lebendiger Mensch solche Quälerei überstehen kann.“ (S. 70, 79, 176, 76, 241, 58, 92.)
Um so erstaunlicher ist es, die Worte von Dmitri Dmitrijenko oder Stepan Kowalenko zu lesen: „Ich könnte viel Schreckliches berichten, aber in meinem Herzen habe ich kein Tröpfchen Hass, weil das einfache deutsche Volk keine Schuld daran trägt.“ „Abgesehen davon, dass ich die Hölle der Gefangenschaft erleben musste, werde ich nie im Leben etwas Schlechtes über die Deutschen sagen.“ (S. 45, 49.)
Im Ozean der Barbarei des „Dritten Reiches“ gab es dennoch kleine Inseln der Güte und Barmherzigkeit. Nikolai Djatschenko kam zu folgendem Schluss: „Ich möchte … sagen, dass ich ein langes und kompliziertes Leben durchlebt habe, aber auf meinem Weg immer viele gute Menschen traf, und dass die Deutschen auch unterschiedlich waren: sowohl jene, die sehr grausam zu mir waren, als auch jene, die ihr Brot mit mir teilten.“ Aus dem Brief von Nikolai Kusmenko: „Wir hatten mal einen Obergefreiten als Lagerkommandanten, einen Deutschen. Ich weiß nicht mehr, wie er hieß. Nach seiner Ernennung hat er dafür gesorgt, dass die Quälereien und Grausamkeiten an den Kriegsgefangenen beendet werden und dass wir besseres Essen bekommen. Einmal wurde er über den Dolmetscher gefragt, ob er ein Kommunist sei. Darauf antwortete er: ‚Nein, ich bin ein Mensch. Auch ihr seid Menschen und verdient nicht Erniedrigungen, sondern mein Mitgefühl.‘“ Wladimir Newidomskij: „Unter den Wachmannschaften [habe ich] auch gute Deutsche erlebt, die uns gestatteten, ein paar Kartoffeln oder Rüben vom Feld aufzulesen. Aber es waren ihrer vielleicht zwei oder drei. Die Übrigen hätten uns jederzeit erschießen können. Sie haben uns nicht als Menschen angesehen.“ (129, 212, 95.)
Nikolai Beljak, der an der überschweren Arbeit im Kohlenschacht fast zugrunde gegangen wäre, teilt mit: „Wie konnte ich überleben? Das weiß nur Gott allein. Ich blieb durch ein Wunder am Leben … Mein Deutscher half mir nicht nur bei der Arbeit, sondern brachte mir auch von zu Hause Frühstück mit … Mit Hans, wie der Deutsche hieß, arbeitete ich 14 Monate zusammen. Seinen Familiennamen weiß ich leider nicht. Hans nannte mich Nikola. Glauben Sie es oder nicht, Hans war … der Hoffnungsfunke in finsterer Zeit.“ Eindrucksvoll ist die Geschichte von der Rettung Chona Ajsenschtejns: Es scheine ihm „unglaublich, dass es im Zentrum Deutschlands (ich war zuerst in Ostpreußen, dann im Ruhrgebiet in Lagern) Leute gab, die wussten und errieten, dass neben ihnen ein Jude war, und darüber Schweigen bewahrten … Und es waren Deutsche!“ (S. 190, 186.) Emmanuil Sossin, gefangen im Lager Haiger in Hessen, nennt in seinem Brief die Namen von Deutschen, die ihm halfen: Albert, Karl, Paul, Hugo, Meister Lindberg, der Koch Ewald. Auf Bitte von Pawel Bondarenko gelang es den Mitarbeitern von „Kontakte“, den Arzt ausfindig zu machen, der ihm das Leben gerettet hatte und sich an seinen Patienten „Paul aus der Ukraine“ erinnerte. (S. 196, 136.)
Von unbezwinglichem Kummer sind die Briefe durchtränkt, die von den Tragödien sowjetischer Gefangener nach ihrer Heimkehr berichten. Selbst wenn es den Briefschreibern gelungen war, den Gewahrsam in Sondereinheiten, den Holzeinschlag in Sibirien oder den Kohlenabbau im Kusbass zu vermeiden (Fjodor Solowjow: Wir waren „aus einer Hölle in eine andere geraten“. S.91) – jahrzehntelang begleiteten sie Erniedrigungen. Sie waren lebenslang verdächtige Bürger zweiter Klasse. Erst 1992 entfernte man aus den Personalfragebögen die Frage: „Befanden Sie oder Ihre Angehörigen sich in Gefangenschaft oder auf okkupiertem Territorium?“ (Polian, S. 41.)
„Meine Gefangenschaft erwischte mich dort, wo ich es nicht erwartet habe“, schreibt Boris Schirokow. „Gegen mich wurde ermittelt wie gegen einen Feind des Volkes.“ Desgleichen Stepan Kowalenko: „Mir fehlen die Worte, um mein Leben, meine Leiden im Kriegsgefangenenlager zu beschreiben. Auch nach meiner Heimkehr habe ich viel Elend erlebt. Ich lebte in meiner Heimat als ehemaliger Kriegsgefangener, als ‚Verräter‘ abgestempelt, ohne Respekt und Anerkennung.“ Bittere Worte stehen im Brief von Boris Prowalskij: „Wir wurden zu Verrätern abgestempelt, als ob wir an der gescheiterten Abwehr der Wehrmacht 1941 schuldig gewesen wären. Schuldig waren diejenigen, die Hitler geglaubt hatten, sowie diejenigen, die 1934–1941 die höheren und mittleren Kommandostäbe durch Strafmaßnahmen vernichtet … hatten.“ (S. 122, 48, 104–105.)
Doch die ehemaligen Kriegsgefangenen haben nicht den Glauben an die Zukunft unserer Völker verloren. Sie sind entschlossen, der Amnesie zu widerstehen und die tragischen Seiten der Vergangenheit dem Vergessen zu entreißen, damit sich so etwas nicht wiederholt. Boris Schirokow bittet: „Erklären Sie Ihren Jugendlichen, dass der Frieden und die Achtung der Mitmenschen von unbeschreibbarer Bedeutung sind. Es gibt nichts Wichtigeres auf der Erde als das Leben eines Menschen, egal zu welcher Nation oder welcher Religion er gehört, welche Sitten und Gebräuche er hat oder wie er aussieht. Ich würde gerne in Berlin ein Denkmal sehen, das die Freundschaft unserer Völker zeigt, und daneben noch eins, das die Würde der Gefangenen darstellt.“ (S. 121.)
Das Wirken des Vereins „Kontakte“ beschränkt sich nicht auf materielle Hilfe und den Briefwechsel mit den ehemaligen Kriegsgefangenen. Zu seinen Projekten gehören Reisen von Kriegsveteranen aus den GUS–Staaten nach Deutschland, Begegnungen von Künstlern und Schülern, Hilfe für die Opfer von Tschernobyl und für leukämiekranke Kinder. Im Mai 2008 wurde ein Buch herausgegeben, das ausführliche Interviews mit 27 ehemaligen Kriegsgefangenen enthält, die in Wolgograd oder im Wolgograder Gebiet wohnen.[3] Der Verein „Kontakte“ ist zu einer wahrhaft moralischen Instanz geworden und setzt seine Arbeit im Sinne seines programmatischen Dokuments fort: „Demokratische Erziehung in Ost und West ist eine notwendige Voraussetzung für den Aufbau einer humanen Gesellschaft.“[4]
Alexander Borosnjak.
Quelle: Neprikosnowennyj Sapas [Unantastbare Reserven] 4, 2008, S. 358–362.
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[1] Der Fall ist in der BRD nicht einmalig. Ilsetraut Lipphardt, Tochter des Kommandanten eines Lagers für sowjetische Gefangene auf polnischem Territorium, machte zwei ehemalige Gefangene dieses Lagers ausfindig und lässt ihnen monatlich eine Beihilfe aus eigenen Mitteln zukommen.
[2] Ein Teil der nicht in dem Band veröffentlichten Briefe ist (im russischen oder ukrainischen Original) auf der Website des Vereins einzusehen (www.kontakte-kontakty.de/russisch/pismasowwoenplen.htm). Jeden Freitag versendet Eberhard Radczuweit neu eingegangene Briefe per Email.
[3] Zu Gast in Wolgograd. Begegnungen mit ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen. Berlin 2008.
[4] Siehe Fußnote 3. I.
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