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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Kammerkonzert für Alfred Schnittke.

Dargeboten von Rachmaninow-Quartett, Regine Gebhardt und Gottfried Eberle.

Das Kammerkonzert zum 60. Geburtstag von Alfred Schnittke am 24. November 1994 in der Berliner Philharmonie wurde gestaltetet von:

Rachmaninow-Quartett.

Das Rachmaninow-Quartett wurde 1978 gegründet; sein Zuhause ist das im Süden Rußlands gelegene Sotschi. Schnell stieg es in den Rang der besten russischen Quartette auf und bewies sein hohes Niveau unter anderem durch den Gewinn des Borodin-Preises (1987).

Tourneen führten das Quartett nicht nur durch ganz Rußland, sondern auch nach Österreich, Norwegen, Deutschland und ins Baltikum. Das Rachmaninow-Quartett beherrscht das Repertoire der westeuropäischen Kammermusik-Tradition, doch hat es sich zugleich als Interpret zeitgenössischer Musik einen Namen erworben.

Sein Spiel zeichnet sich durch technische Perfektion ebenso aus wie durch den Mut zu Offenheit und Emotionalität. In der Expressivität ihres Stils sehen sich die Künstler dem Komponisten Rachmaninow verpflichtet, dessen Werk nach ihrer Auffassung in besonderer Weise die Tiefe der russischen Seele auslotet. So signalisieren sie mit dem Namen Rachmaninow, dessen Kammermusik sie gerne in ihr Programm aufnehmen, zugleich ihr Bekenntnis zur russischen Musiktradition.

Regine Gebhardt (Sopran).

Regine Gebhardt studierte nach einem abgeschlossenen Pädagogik-Studium an der Hochschule der Künste Berlin. Neben ihrer Konzerttätigkeit im In- und Ausland wirkte sie bei verschiedenen Opernproduktionen mit, darunter bei den Schwetzinger Festspielen, den Berliner Festwochen, am Theater des Westens und der Deutschen Oper Berlin.

Mit der neugegründeten Sächsischen Kammeroper gastierte sie 1992 bei den Dresdener Musikfestspielen. Seit 1982 gehört sie zum Ensemble der Berliner Kammeroper, wo sie sich insbesondere mit Literatur des 20. Jahrhunderts vertraut gemacht hat.

Ihr Konzertrepertoire umfaßt eine Reihe von Werken der Moderne. Mehrfach war sie an Uraufführungen zeitgenössischer Musik beteiligt. Die Zusammenarbeit mit russischen Musikern ist ihr ein besonderes Anliegen.

Gottfried Eberle (Klavier).

Gottfried Eberle studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Germanistik sowie Philosophie in Freiburg und Berlin. Er promovierte mit einer Arbeit über den russischen Komponisten Alexander Skrjabin.

Der russischen Musik gilt bis heute seine Neigung; so sieht er im Vorstand von Kontakte e.V. seine besondere Aufgabe in der Förderung deutsch-russischer Musikprojekte. Nach längerer Tätigkeit als Musikkritiker beim Berliner „Tagesspiegel“ arbeitet Gottfried Eberle seit 1975 als Musikredakteur beim DeutschlandRadio Berlin (früher RIAS).

Als Pianist favorisiert er neben der Liedbegleitung und der Kammermusik musikalisch-literarische Veranstaltungen und unkonventionelle Konzertformen.

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