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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Ich wende mich an Sie und möchte über das nicht so glückliche Schicksal meines Bruders Artur Semin berichten.
Als Arturtschik zur Welt kam, war es ein langerwartetes Ereignis, weil der Vater einen Sohn haben wollte. Das Leben ging zuerst gut.
Einige Jahre später wurde unsere Mutter krebskrank. Sie lebte danach nur vier Jahre und starb. Das war für Artur ein Schock.
Ein Jahr später kam der Vater durch einen tragischen Unfall ums Leben.
Wir wussten nicht, wie wir weiterleben sollen. Wir hatten keine Verwandten, weil die Mutter aus dem Westen kommt.
Ich heiratete und brachte einen Sohn zur Welt.

Der 17jährige Artur mit seiner Schwester Natalia.
Arturtschik traf die Entscheidung, an der Suworow-Schule zu studieren. Er wurde nur mit Mühe angenommen. Artur hatte große Zukunftspläne. Er hatte eine seriöse Zukunftsorientierung und wollte Marineoffizier werden.
Ich wollte noch ein zweites Kind bekommen. Das Leben wurde besser.
Am Ende des zweiten Studienjahres wurde bei Artur eine Krebserkrankung, ein Sarkom, festgestellt. Das war für ihn schrecklich. Seine Zukunftspläne wurden ruiniert.
Als er die Suworow-Schule besuchte, sagten seine Kameraden: „Du sollst behandelt werden und wieder gesund sein! Wir warten auf dich!“
Artur ist sehr zielstrebig. Während der Behandlung wiederholt er ständig, dass er doch weiterstudieren will und die Suworow-Schule beenden wird.
Er hat keine weiteren Verwandten außer mich. Ich habe auch nur ihn. Wir hoffen, dass er wieder gesund wird. Das Schicksal kann nicht so brutal zu ihm sein.
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Dem krebskranken Artur kann in Russland nicht geholfen werden. Er wird nach Berlin zur Behandlung an der Charité eingeladen. KONTAKTE-KOHTAKTbI zahlt für die Behandlungskosten 30 000 Euro. Wir bitten um Spenden:
Kennwort „Artur“
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