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KONTAKTE-KOHTAKTbI
Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
Auf Initiative des Vereins für Deutsch-Sowjetische Kontakte e.V. wurden für die Behandlung von Kindern der Tschernobylkatastrophe 500 000 DM Lottomittel bewilligt und von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Stipendien an sowjetische Ärzte vergeben.
Die Behandlung von leukämiekranken Kindern wird in der Universitätskinderklinik, Heubnerweg, Hämatologische Abteilung, unter der Leitung von Prof. Dr. Henze durchgeführt.
Schon vorher hatte die Klinik russische Kinder aufgenonmen und behandelt. Während in Deutschland ca. 85 Prozent aller an Leukämie erkrankter Kinder erfolgreich behandelt werden können, sind es in der Sowjetunion nur ca. 15 Prozent.
Allerdings müssen die meisten Hilfsgesuche des weißrussischen Gesundheitsministeriums abgelehnt werden, da die 19 Betten der Hämatologischen Abteilung kaum für die deutschen Patienten ausreichen. Durch die Öffnung der östlichen Grenzen und die Tschernobylkatastrophe ist die Abteilung bereits überfüllt.
Zwei Ärztinnen aus Minsk sind derzeit in der Universitätsklinik und studieren für drei Monate ein Behandlungsprogramm, das maßgeblich von Prof. Dr. Henze entwickelt wurde.
Die Betreuung der Kinder durch die Eltern ist lebenswichtig, da sie sprachlich isoliert, durch die Chemotherapie großer psychischer und physischer Belastung ausgesetzt sind. Die Eltern haben in der Regel keine Mittel für ihren Aufenthalt. Wir möchten deshalb einen Spendenaufruf vorschlagen.
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