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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Tscheboksary.

Die Republik Tschuwaschien liegt am Mittellauf der Wolga, mitten im Europäischen Teil der Russischen Föderation an bedeutenden Eisenbahn-, Wasser- und Automagistralen.

Die Republik hat gemäßigtes Kontinentalklima und Waldsteppe mit sanften Hügeln, zahlreiche Flüsse, Seen und Mineralquellen. Hier leben 1,5 Millionen Menschen von 55 Nationalitäten, davon 68 Prozent Tschuwaschen.

Tscheboksary ist die Hauptstadt Tschuwaschiens. Die Stadt liegt an der Wolga, im nördlichen Teil des Wolgaplateaus. In den Chroniken wurde Tscheboksary erstmals 1469 erwähnt.

Nach archäologischen Funden existierte hier schon im 12. Jahrhundert eine Bolgarensiedlung.

Die einen sagen, der Grundstein von Tscheboksary sei die Festungsmauer gewesen, die anderen die Stadt sei nach einer Legende entstanden: Der Greis Schupasch sei mit seinem Enkel zu einer klaren Quelle gekommen, habe Wasser getrunken, sich an der Schönheit des Ortes erfreut und sei hier geblieben. Und die Menschen hätten diese Siedlung Schupaschkar, auf russisch Tscheboksary, genannt.

Die stürmischen historischen Ereignisse gingen an der Stadt und Festung am Wolgaufer nicht vorüber. Hier tanzten die Flammen des Rasin- und des Pugatschowaufstandes. Von hier aus stießen bewaffnete Trupps zu Minin und Posharski, zum Volksheer, das 1612 gegen die Intervention der polnischen Rzeczpospolita kämpfte.

Ein Symbol der tschuwaschischen Hauptstadt ist das Bronzedenkmal des legendären Bürgerkriegshelden Wassili Tschapajew, der aus Tscheboksary stammte. Vor einiger Zeit wurde eine architektonische Komposition zu Ehren des Sohnes des tschuwaschischen Volkes und Helden der Sowjetunion, des Kosmonauten Andrian Nikolajew, errichtet.

Und die Bucht mit dem Monument der „Mutter Heimat“ und üppigen Springbrunnen direkt auf dem Wasser ist zur Hauptsehenswürdigkeit der Stadt geworden; man hört die Glocken der nahen Kirchen und Kathedralen – des Heiligen Dreifaltigkeitsklosters, der Kirchen des Erzengels Michael und der Himmelfahrt Christi, der Mariä-Opfer-Kathedrale. Die künstliche Beleuchtung lässt die Kirchen und Kathedralen nachts erstrahlen. Das Ufer der Bucht schmücken die Bauten des Tschuwaschischen Opern- und Balletttheaters, des russischen Schauspieltheaters, des Jugend- und des Puppentheaters.

Insgesamt hat die Stadt mehr als 100 Denkmäler, die sorgsam bewahrt werden. Die Tore der Hauptstadt Tschuwaschiens stehen für ihre Gäste immer weit offen: der internationale Flugplatz, der Bahnhof und der Flusshafen.

Eine Entwicklungsrichtung mit Priorität in der Republik ist das Gesundheitswesen. Im Präsidialprogramm der grundlegenden sozialökonomischen Umgestaltungen der Tschuwaschischen Republik bis 2005 nimmt es einen besonderen Platz ein.

Das Kinderkrankenhaus der Republik wurde 1985 mit 440 Betten in 12 spezialisierten Abteilungen, mit vier Hilfsabteilungen und einer konsultativen Poliklinik für 150 Besucher am Tag eröffnet. Seitdem ist sein Leiter der Verdiente Arzt der Russischen Föderation W. I. Kusmin.

Das Krankenhaus ist Basis der Lehrstühle für Pädiatrie, Kinderkrankheiten und Immunologie-Allergologie der Tschuwaschischen Ilja-Uljanow-Universität (Ilja Uljanow war der Vater Lenins, ein bedeutender Pädagoge seiner Zeit) sowie des Lehrstuhls für Pädiatrie am Institut für ärztliche Weiterbildung. Gegenwärtig wird der Bau eines Diagnosezentrums vollendet, das mit modernsten diagnostischen Geräten ausgerüstet sein wird.

2001 wurde das städtische medizinische Kinderzentrum eröffnet, wohin die chirurgische Abteilung des Kinderkrankenhauses der Republik umzog. In den frei gewordenen Räumen in der 5. Etage wurde am Tag des Kindes die onkohämatologische Abteilung mit 30 Betten eröffnet. Hier werden Kinder mit schweren ererbten und erworbenen Depressionen der Blutbildung, mit Hämoblastosen und soliden Geschwülsten behandelt.

Drei Ärzte der 1. und 2. Qualifikationskategorie, die eine Spezialausbildung am Institut für Kinderhämatologie und Onkologie absolviert haben, sind hier tätig. Geleitet wird die Abteilung von G. P. Pawlowa, Ärztin der höchsten Kategorie, Kandidat der medizinischen Wissenschaft, Hauptkinderhämatologin der Republik.

Das mittlere medizinische Personal sind 16 Personen, die alle eine Spezialisierung am Lehrstuhl für Kinderhämatologie absolviert haben. Die Oberschwester hat ein Praktikum an der onkohämatologischen Abteilung des Republik-Kinderkrankenhauses der Russischen Föderation in Moskau geleistet.

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