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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Kirow.

Die Stadt Kirow (Wjatka) gehört zu den ältesten Städten Russlands. Die Region Wjatka liegt im Osten des Europäischen Russlands. Ein großer Teil ihres Territoriums befindet sich im Einzugsgebiet des Flusses Wjatka. Die Stadt Kirow erstreckt sich auf den Hängen von sieben hohen Hügeln am linken Ufer der Wjatka.

Erstmals wurde die Stadt Wjatka 1374 erwähnt. Die finno-ugrische Urbevölkerung der Region wurde nach dem Zeugnis der alten Chroniken von Nowgoroder Flusspiraten unterworfen. Sie gründeten hier eine Stadt, die sie Wjatka nannten.

Mitte des 15. Jahrhunderts erhielt sie einen anderen Namen – Chlynow. So hieß der Kreml, der am Ufer der Wjatka errichtet wurde, und nach dem Kreml wurde die Stadt benannt. 1780 erhielt sie wieder ihren ursprünglichen Namen und wurde Gouvernementshauptstadt. 1934, zu Sowjetzeiten, wurde Wjatka nach dem ermordeten Sergej Kirow umbenannt, der aus der Stadt stammte.

Seit jeher waren die Stadt und Region Wjatka für Holz- und Leinenerzeugnisse berühmt. Hier entwickelten sich Handwerke wie Möbeltischlerei und Koffermacherei, das Zimmermannsgewerbe, Ziehharmonika-, Spitzen- und Spielzeugherstellung. Die Wjatkaer Kreppspielwaren und Klöppelspitzen, Gegenstände aus Birkenrinde und -wurzeln, Holzschnitzereien und mit Stroh inkrustierte Matrjoschkas sind in vielen Ländern der Welt bekannt und brachten unserer Stadt Ruhm.

Wjatka brachte viele weltberühmte Persönlichkeiten hervor.

Am bekanntesten sind der Sänger Fjodor Schaljapin, die Maler Valeri und Apollinari Wasnezow und Iwan Schischkin, der Komponist Pjotr Tschaikowski, der Vater der Raumfahrt Konstantin Ziolkowski, der Schriftsteller Alexander Grin, der erste russische Medizinprofessor K. I. Stschepin und der Chirurg, Akademiemitglied W. M. Bakulew, die Kosmonauten Sawinych und Serebrjannikow.

Anfang des 20. Jahrhunderts zählte man Wjatka zu den schönsten Provinzstädten Russlands, die dem Goldenen Ring angehörten. 2004 wurde unsere Stadt 630 Jahre alt.

Gegenwärtig ist Kirow ein großes Industrie-, Kultur- und Wissenschaftszentrum mit mehreren Dutzend Fabriken und Werken, Forschungsinstituten, Universitäten und Akademien sowie zahlreichen Kultur- und Kunstdenkmälern. Die Stadt hat 600 000 Einwohner.

Am 1. November 1965 wurde das Kirower Forschungsinstitut für Hämatologie und Bluttransfusionen eröffnet, in dessen Struktur die hämatologische Klinik ihre Arbeit aufnahm. Zur hämatologischen Klinik gehören die Abteilung für Erwachsene und die für Kinder, die Abteilungen für Intensivtherapie und für Transplantation hämopoetischer Zellen sowie eine Poliklinik.

Die Kinderabteilung wurde 1990 mit 30 Betten eröffnet. Zu ihrem Personalbestand gehören vier ordinierte Ärzte und 12 Krankenschwestern. In der Kinderabteilung werden Patienten mit verschiedenen Erkrankungen des Blutsystems behandelt (akute und chronische Leukosen, Chodshkin- und andere Lymphome, aplastische Anämien, defizitäre und hämolytische Anämien, autoimmune Zytopenien usw.).

Die kranken Kinder kommen aus der Stadt und dem Gebiet Kirow sowie aus anderen Regionen Russlands, hauptsächlich aus den Republiken der Mari und der Komi, aus Tschuwaschien, Mordowien, Udmurtien und dem Gebiet Perm.

Die Diagnose und Behandlung der Patienten mit Blutkrankheiten erfolgt nach internationalen Standards und Protokollen.

Infolge der unzureichenden Finanzierung des Kirower Forschungsinstituts durch das Ministerium für Gesundheitswesen Russlands und das Departement für Gesundheitswesen des Kirower Gebiets gibt es aber ständig Schwierigkeiten beim Erwerb von Reaktiven zur Ausführung der Immunophänotypierung, der Immunohistochemie, der molekulargenetischen und immunochemischen Forschungen sowie beim Erwerb der teuren Medikamente (Idarubizin, Fludarabin, Glivek, Mabtera, Sandimun, „Attam“, Granozyt, Ropheron-A, Inthron-A, Recormon, Reserve-Antibiotika, Antipilz- und Antivirusmittel usw.).

Eine Erneuerung der Ausrüstung zur Durchführung der hochtechnologischen Transfusionsprogramme ist notwendig.

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