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KONTAKTE-KOHTAKTbI

Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Archangelsk.

Die ersten Siedlungen auf dem Territorium des Archangelsker Gebiet entstanden im 11. bis 12. Jahrhundert und wurden von Auswanderern aus der Republik Nowgorod gegründet. Einige dieser Siedlungen (z.B. die Stadt Kargopol und das Dorf Cholmogory) spielten später eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des russischen Staates.

Im Jahre 1584 wurde auf Erlass von Zar Iwan dem Schrecklichen an der Mündung des Severnaja Dvina das Städtchen Archangelsk gegründet, das bald zum ersten russischen Seehafen aufstieg. Nachdem Rußland Zugang zur Ostsee und zum Schwarzen Meeren gewonnen hatte, verlor Archangels als Hafen aber wieder an Bedeutung. Später wurde die Stadt zum Ausgangspunkt der Erschließung der Arktis und der nördlichen Wasserwege.

Zur Zeit beträgt die Zahl der Bevölkerung dieses Gebiets über 1,3 Millionen Menschen, darunter 220 000 Kinder.

Der größte Teil der Bevölkerung ist in der Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Zellulose- und Papierindustrie beschäftigt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Branchen, die mit der Seefahrt verbunden sind, wie Fischfangindustrie und Handelsschifffahrt. In Archangelsk gibt es drei Universitäten: eine Pädagogische, eine Technische und eine Medizinische Universität.

Die Archangelsker Gebietsklinik für Kinder wurde 1972 eröffnet. Der Chefarzt ist Dr. Markow. Zur Zeit verfügt die Klinik über 485 Betten.

Die Onko-hämathologischen Station (Chemoterapiestation) mit 20 Betten wurde im Mai 2001 eröffnet. In dieser Station werden onkologische Erkrankungen jeglicher Art bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre behandelt.

Die Onko-hämathologische Station und die Intensivstation befinden sich in verschiedenen Gebäuden, was sich besonders bei Notfällen negativ bemerkbar macht. In der Onkohämathologie gibt es keine Intensivabteilung.

Sowohl im Krankenhaus als überhaupt in Archangelsk fehlen Möglichkeiten zur Phenotypisierung von Leukosen. Die Leukose wird nur mittels zythochemischer Analysen diagnostiziert, wobei selbst für diese Analyse nicht immer die notwendigen Chemikalien vorhanden sind. Die Labore des Krankenhauses sind schlecht ausgerüstet.

Zum Ärtzteteam der onko-hämathologischen Station gehören I.A. Turabow (Leiter), D.W. Rozhdestwenskij, N.G. Rewina, A.N. Mjatlew (Kinder-Onkohämathologen), A.L. Turabowa (Zythogänetikerin), Dr. A.J. Walkow (Pathologe), Dr. med. M.J. Walkow (Radiologe).

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